Sexocorporel in Bremen und Soltau (Heidekreis)

Ich arbeite nach dem integrativen Modell Sexocorporel, das Prof. Jean -Yves Desjardins (gest.2011) seit den 60er Jahren an der weltweit einzigen sexologischen Fakultät, am Dèpartement de Séxologie de l´Université du Québec in Montréal,entwickelte und lehrte. Über viele Jahre hinweg hat er in empirischen Studien genauestens strukturiert, was Menschen in ihrer Sexualität machen und erleben.

Basis des Sexocorporel-Konzeptes ist die Definierung der mentalen und der sexuellen Gesundheit.Die Weltgesundheitsorganisation WHO definierte 1974/75 sexuelle Gesundheit so:

"Sexuelle Gesundheit umfasst die Integration körperlicher, emotionaler, intellektueller und sozialer Aspekte des Sexualwesens Mensch im Sinne einer Bereicherung auf persönlicher Ebene wie auch Kommunikation und Liebe."

Die Beziehung Hirn-Körper/Körper-Hirn wird dabei als eine körperlich und seelisch untrennbare Einheit verstanden. Emotionen und Gedanken sind in ständiger Wechselwirkung mit dem Körper und umgekehrt.

Sexocorporel in Bremen bei Ina ScholzVon ganz zentraler Bedeutung ist die Erkenntnis, dass der genitale Erregungsreflex angeboren ist.Die Fähigkeit, wie Menschen Sexualität erleben, gestalten und geniessen, ist erlernt individuell erlernt.

Verschiedene interaktive Komponenten (physiologische, kognitive, persönliche und Beziehungskomponenten), die das Ausüben und Erleben der Sexualität beeinflussen, werden über individuelle und soziale Lernprozesse entwickelt.

Diese Entwicklung begleitet uns lebenslang; da wir verschiedene Lebensphasen durchlaufen, kann sie neue sexuelle Lernprozesse erfordern. Im Gegensatz zu der bei der Zeugung festgelegten Geschlechtsidentität bietet sie auch die Basis für neue neuronale Verknüpfungen und somit für Veränderung.

Das Konzept des Sexocorporel bezieht bei sogenannten klinischen Funktionstörungen wie Erektionsstörungen, Dyspareunie(Schmerzen beim Geschlechtsverkehr),Vaginismus,  Orgasmusschwierigkeiten, mangelndes sexuelles Begehren oder anderen sexuellen Problemen, die physische Realität mit ein.

Die sexologische Evaluation aller Komponenten unter der Maßgabe der drei Gesetze des Körpers (Rhythmus, Muskelspannung und Bewegungsraum) ermöglicht es, die individuelle Dynamik des gesamten Systems zu erkennen, nach der Menschen ihre Sexualität im Aussen gestalten und innen erleben.

Ausgehend von Ihrem sexuellen Anliegen kann eine Therapie nach dem Sexocorporel Fähigkeiten vermitteln, die es Ihnen ermöglichen Ihre Sexualität anders und genussvoller zu erleben.

Weitere ausführliche Informationen entnehmen Sie bitte unter:
www.ziss.ch
www.sexocorporel.com

Insbesondere für Jugendliche und junge Menschen empfehle ich auch:
www.lilli.ch
(Online- Beratung und Tips zu allen wichtigen Fragen in der Sexualität)